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Verse und Gedichte Drucken

 

Ich bin klein...

 

Ich bin klein, mein Wunsch ist klein:
Das Silberpaar soll glücklich sein.
Was wir heut mit Silber kränzen,
möge einst im Golde glänzen.

 

 

 

Der holden Braut

 

Der holden Braut zu Ehren
ein volles Glas zu leeren
wird niemand mir verwehren;
auch stimmen alle fröhlich ein:
Die schöne Braut soll glücklich sein!

 

 

 

Wilhelm Busch (1832-1908)

 

Und hier besiegeln...

 

Und hier besiegeln diese Zwei
sich dauerhafte Lieb und Treu.
Hoch ist der Liebe süßer Traum
erhaben über Zeit und Raum.

 

 

 

Johann Grob (1643-1697)

 

Auf einen Hochzeiter

 

Weil deinem schönen Lieb' ihr Bäuchlein will geschwellen
So hast du hohe Zeit ein' Hochzeit anzustellen.

 

 

 

 

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

 

Genau besehn

 

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Dass einem graut.

 

 

 

Friedrich Rückert (1788-1866)

 

Du hattest kein Glück...

 

Du hattest kein Glück, und ich hatte keins;
Wir nahmen einander, nun haben wir eins.
Wo haben wir es denn hergenommen?
Es ist vom Himmel auf uns gekommen.

 

 

 

 

Hochzeitswunsch

 

Seid glücklich hier und dort; seid selig denn gepreist,
Ihr, die man heute Braut und Bräutigam euch heißt!
Seid morgen Mann und Frau, seid Eltern übers Jahr;
So habt ihr denn erlangt, was zu erlangen war.

 

 

 

 

Friedrich von Schiller (1759-1805)

 

Denn wo das Strenge mit dem Zarten...

 

Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten,
Da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

 

(Aus: Das Lied von der Glocke)

 

 

 

Friedrich von Logau (1605-1655)

 

Hochzeitswunsch

 

Seid glücklich hier und dort; seid selig denn gepreist,
Ihr, die man heute Braut und Bräutigam euch heißt!
Seid morgen Mann und Frau, seid Eltern übers Jahr;
So habt ihr denn erlangt, was zu erlangen war.

 

 

 


Friedrich von Schiller (1759-1805)

 

Denn wo das Strenge mit dem Zarten...

 

Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten,
Da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

 

(Aus: Das Lied von der Glocke)

 

 

 

Arnim/Brentano (Hrsg.)

 

Verlobung

 

Haben die Götter es also versehen,
Liebet euch lieblich, ich willige zu,
Wollet euch ehrlich und ehlich begehen,
Mehren und ehren in lieblicher Ruh.

 

(aus: Des Knaben Wunderhorn, erschienen 1806-08)

 

 

 

Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)

 

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen...

 

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen,
was euch das Schicksal gönnt -
kein König kann euch glücklich machen,
wenn ihr es selbst nicht könnt.

 

 

 

Heinrich von Kleist (1777-1811)

 

Das Sprachversehen

 

Was! Du nimmst sie jetzt nicht, und warst der Dame versprochen?
Antwort: Lieber! vergib, man verspricht sich ja wohl

 

 

Was ist Liebe?

Liebe ist ein Hauptwort!
Für junge Leute ein Verhältniswort!
Für Treulose ein Zeitwort!
Für manchen ein Umstandswort!
Für Heiratende ein Bindewort!
Für junge Eheleute ein Tätigkeitswort!
Für Lebemänner ein Zahlwort!
Für Greise ein Fremdwort!

 

 

 

Was ist ein Kuss?


Ein Kuss ist, wenn zwei Lippenlappen aufeinanderklappen
und dabei ein Ton entsteht, als wenn eine Kuh im Matsche geht.

 

 

 

Eines der Dinge, die ihre Ehe zusammenhielt... war ihre Achtung vor dem Geheimnis - dem halbbewußten, aber nie ausgesprochenen Gedanken, daß es so etwas wie Gemeinsamkeit überhaupt nicht gab, und daß jede Seele für sich allein stand und rationalen Beweggründen nicht zugänglich war.

 

Und so gut man seinen Partner auch zu kennen glaubt - von Zeit zu Zeit rannte man gegen eine Wand oder fiel in eine Grube. Und gelegentlich geriet man in ein ausgewachsenes Loch aus völlig unvertrauter Absonderlichkeit. Und, man sah sich vor, daran zu denken, daß Empörung über eine solche Entdeckung jenen Narren vorbehalten bleiben sollte, die tatsächlich glauben, es sei einer Menschenseele möglich eine andere zu erkennen.

 

(Stephen King)