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Die Braut die war ein Frauenzimmer Drucken

 

Moritat zu singen nach dem Bänkelsang: "Sabinchen war ein Frauenzimmer..."
(es gibt auch Drehorgeln, die diese Melodie spielen)

Am besten zu gemalten Schautafeln, passend zum Text verkleidet, vortragen:

 

 

Es lebte einst ein kleines Mädchen, recht zart und tugendsam,
das lebte, strebte und ward heut zur Beute für den Mann
und alle kennen *__________ den *__________  sich gewählt,
* Name des Bräutigams   *Name der Braut
ein Hauptgewinn, denn über alles, ist Liebe das, was zählt.

 

Doch hört, ihr Leute und vernehmet, wie solches konnt’ gescheh’n:
Der kleine Wurm, kaum aus den Windeln, betört der Männer Sinn,
Mit ihrem leisen Singen, so engelgleich und zart,
verwandelt sie der Männer Strenge, in feine Lebensart.

 

So hat sie stets in spätren Jahren, der Knaben Herz betört,
wenn’s auch nicht allzu viele waren, der *__________ hat's gehört.
* Name des Bräutigams
Hat sie zur Frau genommen, weil sie so singen (tanzen/lächeln/...) kann
und singt und turtelt wie ein Täubchen, im Herzen nun des Manns.

 

In jungen Jahren war sie immer - von Eltern gut bewacht;
Lernt für die Schul' in ihrem Zimmer, es hat niemals gekracht.
War in der Schul' fast die Beste, 'ne Freude war dies Kind
für Eltern, Lehrer und die Schwester, wie selten man es find.

 

Nun wünschen alle Freunde heute, dem holden jungen Paar,
dass sie die Zeit in Liebe nutzen und feiern in ein paar Jahr(n)
im Kreise viele Kinder, das silbern und goldne Fest
und sprechen dann aus vollem Herzen: So reich ist alles gewest.

 

Dank sei dem hohen Herrn im Himmel, der alles so reich beschert,
ihm sei das Lob und die Ehre gesungen, stets sei sein Name geehrt
und flehet Gottes Segen, herab auf euer Tun,
damit blühe die Liebe und Treue und ewig sei sein Ruhm.

 

Und die Moral von der Geschichte, liebt immer eure Frau’n,
denn ohne diese holden Geschöpfe, seid elend ihr und arm
und will die Seel’ verstummen, dann hört auf das süße Lied
der Nymphen, Engel und Sirenen und dankt, dass es sie gibt.